Proj
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Neben klassischen Engagements in Oper und Konzert konzipiert Denise Felsecker ihre eigenen kunstverbindenden Projekte. Hier finden Sie eine Auswahl an genreübergreifenden Projekten.

Müllerin

Im Frühjahr 2018 entstand die Idee bei den Proben zur Oper Carmen. Denise Felsecker und der Pianist Ulrich Pakusch waren sofort begeistert, die idyllische Fuchsenmühle im oberfränkischen Horsdorf als Kulturort zu bespielen. Sie zogen den Schauspieler und Dramaturgen Bernhard Stengele hinzu und so entstand die Idee des Mühlenzyklus. An den Jahreszeiten orientiert entstehen kunstverbindende Programme, die sich liebevoll den Themen Heimat, Romantik, Mühle und der Lebenserfahrung der drei Künstler nähern. Lieder und Poesie verbinden sich mit dem Erleben der Natur und der alten, noch funktionierenden Mühle. Die Programme „Müllerin, wo bist Du – Mysteriöses aus der Fuchsenmühle“ und „Es wird scho glei dumpa – Weihnachtliches aus der Fuchsenmühle“ wurden mehrmals erfolgreich aufgeführt. Ausverkaufte Zusatzveranstaltungen sowie Rezensionen über das Können und den Witz der Künstler und die einzigartige Atmosphäre der Fuchsenmühle ermutigen Denise Felsecker die Planung weiterer Programme voranzutreiben. Entstanden für den neuen Kulturort “Klangmühle” lassen sich die genreübergreifenden Abende zudem auch sehr gut an anderen Spielorten verwirklichen.

Denise Felsecker

Mühlenchor

Die Fuchsenmühle in Horsdorf wird 2020 auch Spielort des neuen Mühlenchors, der durch das Programm „Musik vor Ort“ des Bundesmusikverbands Chor und Orchester e.V. gefördert wird. Denise Felsecker, Ulrich Pakusch und Bernhard Stengele erarbeiten mit singfreudigen Oberfranken und Oberfränkinnen eine szenische Choraufführung. Dabei stehen die Freude am Singen, das gemeinsame Musizierens, die Verbindung zum darstellenden Spiel und das tiefere Verständnis der Kompositionen im Vordergrund. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erleben die Natur und die Mühle als kreative Räume, aus denen sich Musik und Poesie entwickeln.

Oper to go

Das Ensemble aus vier Frauen entwickelte mittels neuer Formate und Perspektiven knackige Opernreisen. Mit ihren Programmen tourten Denise Felsecker, Nina Laubenthal, Elisabeth Thöni und Kathrin Walder in Deutschland, Österreich und Italien. In „Die Zauberflöte – Drei Damen in geheimer Mission“ wurden z.B. die drei Damen zu den Heldinnen der Oper und machten sich selbst auf den Weg Pamina zu befreien. Dabei trotzten sie den Gefahren, boten dem Patriachat Paroli und stolperten über ihre eigenen Schwächen. Stücke aus anderen Opern und Operetten ergänzten die Inszenierung und gaben den Zuschauern und Zuschauerinnen einen unterhaltsamen Einblick in die Oper Mozarts.

Denise Felsecker

Interlacing voices

Drei Frauen, drei Länder, vier Sprachen, vier Künste trafen sich in Italien und schufen einen musikalisch poetischen Abend: Interlacing voices. Anjula Semens aus England am Klavier, mit eigener Komposition und der grafischen Gestaltung, Chantal Majoud aus Frankreich/ Korsika mit französischer Poesie und Denise Felsecker aus Deutschland mit Liedern und Songs verwoben ihre Stimmen, ihre Sprachen, ihre Künste zu einer einzigartigen Kunstperformance.

L’extraordinaire tranquillité des choses

Denise Felsecker verkörperte im Theaterstück „L’extraordinaire tranquillité des choses“ der Autoren Lancelot Hamelin, Sylvain Levey, Philippe Malone, Michel Simonot die Rolle der Samia. Auf Französisch, Italienisch und Deutsch, mit Opern- und Popgesang entwickelte sie diese starke Frauenrolle. Unter der Leitung von Chantal Majoud brachte das internationale Ensemble des L`atelier francophone das gesellschaftskritische Stück im Teatro Cestello Florenz auf die Bühne.

Marat/ Sade

(Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats, dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade)

Die doppelsprachige Gemeinschaftsproduktion von Peter Steins Stück wurde am Lessja Ukrainka Theater in Kiew und in der Reithalle München aufgeführt. Die Rolle einer Opernsängerin innerhalb der Patientengruppe wurde speziell für Denise Felsecker konzipiert. Als diese kommentierte sie das Geschehen auf der Bühne durch Klangcluster, Vokalisen und Liedpassagen.

Denise Felsecker

Koonsfamilie

Mit dem Theaterkollektiv Koonsfamilie reiste Denise Felsecker um die ganze Welt. Auftritte mit ihrer Performance der Ursonate von Kurt Schwitters brachten sie u.a. nach Moskau, Los Angeles und Agadir. Der dadaistische Text wurde als Spektakel einer bayerischen Brotzeit inszeniert. Unterhaltsam und humorvoll war es das Hauptstück der experimentierfreudigen Studierenden, die neue Theaterformen ergründen und auf die Bühne bringen wollten.

Mit “Kein Tag kein Drama” entwickelte das Kollektiv beispielsweise eine Theaterwoche der besonderen Art. Jeden Tag, eine Woche lang, wurden tagespolitische und aktuelle Nachrichten zu einem Theaterstück verwoben und aufgeführt.

Süßstoff

Die Freude am Singen von Pop- und Jazzmusik brachte Anne Katrin Müller, Beate  Summer, Denise Felsecker und Nina Laubenthal als a capella-Ensemble zusammen. Die Pianistin Veronika Klinger ergänzte später die vierstimmigen Arrangements. Neben Live Auftritten nahm das Ensemble die CD „Frau Magister“ auf.